Das Grundstockvermögen der Stiftung beträgt 350.000,00 €.

In folgender graphischen Darstellung erhalten Sie einen Überblick über die Einnahmen und die Mittelverwendung der Stiftung „Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal”.

Gemeinnützigkeit  (Download: Anlage zum Körperschaftssteuerbescheid 2018)
Die Gemeinnützigkeit einer Körperschaft definiert sich in Deutschland aus § 52 Abgabenordnung (AO).
„Eine Körperschaft verfolgt gemeinnützige Zwecke, wenn ihre Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern.”

Mit der Anlage zum Körperschaftssteuerbescheid bescheinigt uns das für uns zuständige Finanzamt Löbau, dass die Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal eine Körperschaft ist, die in Ihrer Arbeit folgende gemeinnützigen Zwecke fördert:

  • Förderung der Jugendhilfe
  • Förderung der Bildung und Erziehung
  • Förderung des Umweltschutzes
  • Förderung internationale Gesinnung, Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens

In der Satzung der gemeinnützigen Stiftung „Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal” erfahren Sie u. a. mehr über:

  • den Stiftungszweck,
  • das Stiftungsvermögen,
  • die Stiftungsorgane,
  • den Stiftungsrat und dessen Aufgaben,
  • den Stiftungsvorstand,
  • das Kuratorium.

Die Gewinn- und Verlustrechnung (abgekürzt GuV) ist neben der Bilanz ein wesentlicher Teil des Jahresabschlusses, also der externen Rechnungslegung der Stiftung IBZ St. Marienthal.
Sie stellt Erträge und Aufwendungen eines bestimmten Zeitraumes, insbesondere eines Geschäftsjahres, dar und weist dadurch die Art, die Höhe und die Quellen des unternehmerischen Erfolges aus finanztechnischer Perspektive aus. Überwiegen die Erträge, ist der Erfolg ein Gewinn, andernfalls ein Verlust.
In der Gewinn- und Verlustrechnung wird der Erfolg durch eine „Zeitraumrechnung” ermittelt; sie berücksichtigt alle erfolgsrelevanten Daten einer Rechnungsperiode. Aus der „Zeitpunktrechnung” der Bilanz lässt sich der Periodenerfolg ebenfalls ablesen, indem der Stand des Betriebsvermögens an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen verglichen wird.

Die Bilanz stellt zusammen mit der Gewinn- und Verlustrechnung den wirtschaftlichen Erfolg der Stiftung IBZ St. Marienthal in einer Vergangenheitsbetrachtung (in der Regel des abgelaufenen Geschäftsjahres im Jahresabschluss oder zu einem anderen Stichtag) dar.
Eine Bilanz wird auf einen festgelegten Zeitpunkt erstellt, während die Gewinn- und Verlustrechnung für einen festgelegten Zeitraum erstellt wird. Der Zeitpunkt für die Erstellung der Bilanz heißt Bilanzstichtag.
Rechentechnisch stellt die Bilanz die aus der Buchführung ermittelte zu einem Stichtag zusammengefasste und systematisch gegliederte Vermögensübersicht dar.
Durch Vergleich der Endbestände der verschiedenen Aktiv- bzw. Passivkonten – insbesondere das Kapitalkonto – zu unterschiedlichen Zeitpunkten kann die wirtschaftliche Entwicklung der Stiftung IBZ St. Marienthal zeitübergreifend dargestellt und durch Einsichtnahme in die Buchführung nachvollzogen werden.
Die Bilanz erfüllt folgende Funktionen:

  • Dokumentationsfunktion: Die Bilanz gibt eine verbindliche Auskunft über das vorhandene Vermögen der Stiftung IBZ St. Marienthal. Durch das Festhalten des Vermögens in der Bilanz wird diese zu einem handels- und steuerrechtlich erheblichem Rechenwerk über die von der Stiftung IBZ St. MArienthal getätigten Geschäfte. Die Bilanz stellt somit den formellen Abschluss der Buchführung dar.
  • Gewinnermittlungsfunktion: Eine weitere Funktion der Bilanz besteht in der Ermittlung des Periodengewinns. Der Vergleich des Eigenkapitals zu Beginn des Geschäftsjahres mit dem am Ende des Geschäftsjahres ergibt unter Berücksichtigung der Einlagen und Entnahmen den Gewinn oder Verlust einer Periode. Das Zustandekommen des Gewinns bzw. Verlusts wird detailliert nachgewiesen über die dem Eigenkapitalkonto vorgelagerte Gewinn- und Verlustrechnung (GuV).
  • Informationsfunktion: Diese kann in die Selbstinformation und die Drittinformation unterteilt werden. Ziel der Selbstinformation ist es, dem Kaufmann auf diesem Weg ein Instrument zur Steuerung zu geben. Für interessierte Dritte (Gläubiger, potentielle Kreditgeber, Geschäftspartner, öffentliche Hand – z. B. Finanzamt, IHK, Sozialversicherungsträger – Arbeitnehmer) stellt die Bilanz ein Informationsinstrument bezüglich ihres zukünftigen Verhaltens gegenüber der Stiftung IBZ St. Marienthal dar. Die Bilanz dient aus dieser Sicht im weiteren Sinne dem Gläubigerschutz.

Umgangssprachlich bezeichnet Bilanz auch den gesamten Jahresabschluss eines Unternehmens.

Die IBZ St. Marienthal Projekt-GmbH ist eine 100% Tochter der IBZ St. Marienthal Stiftung.
Zweck der GmbH ist:

  1. die Konzeption, Durchführung und Abrechnung von Projekten jedweder Art, insbesondere von Projekten, die dem Zweck der Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal entsprechen
  2. die Entwicklung und Durchführung von Bildungs- und Begegnungsmaßnahmen
  3. soweit erforderlich die logistische und gastronomische Betreuung sowie Beherbergung von Gästen des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, insbesondere von Teilnehmern an Bildungsmaßnahmen.

Die IBZ St. Marienthal Betriebs-GmbH ist eine 49% Tochter der Stiftung IBZ St. Marienthal und eine 51% Tochter von „Wir bauen Brücken. Förderkreis des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal e.V.“

Zweck der GmbH ist:

  1. die Beherbergung und Bewirtung von Besuchern der Stiftung IBZ St. Marienthal und der Zisterzienserinnenabtei Klosterstift St. Marienthal.
  2. die Vermietung und Verpachtung von Gebäuden oder Gebäudeteilen an gewerbliche Nutzer.