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Energie-ökologische-Modellstadt Ostritz

emos_logoDas Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal ist gemeinsam mit der Stadt Ostritz  und der Abtei St. Marienthal  Träger des Projektes „Energie-ökologische Modellstadt Ostritz – St. Marienthal“ . Als Ergebnis dieses EXPO-2000-Projektes deckt erstmals in Deutschland eine ganze Stadt ihren Energiebedarf ausschließlich aus vier Arten von erneuerbaren Energiequellen. Dazu wurden in der ersten Entwicklungsphase (1996 – 2000), in der überwiegend technische Projekte umgesetzt wurden, die folgenden Demonstrationsanlagen errichtet:

 

Praktische Demonstration

biomassewerk
Realisiert wurden folgende Teilprojekte:

  1. Biomasseheizkraftwerk  Zur Deckung des
    Energie- und Wärmebedarfes  der Stadt werden Rapsöl sowie Holzhackschnitzel aus Abfall- und Durchforstungsholz verbrannt.
    Für die Grundlastabdeckung steht eine Leistung von 650 kW, für die Mittellastabdeckung 2 x 2 MW und zur Spitzenlastabdeckung 5 MW zur Verfügung.Das Fernwärmenetz ist mit Haupt- und Verteiltrassen 14 km lang.
  2. Windenergienutzung  Auf dem Hofeberg wurden von einem privaten Investor 4 Windgeneratoren mit einer Gesamtspitzenleistung von 4 MW installiert. Im Herbst 2006 kamen weitere 5 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10 MW hinzu. Somit können ca. 8.000 Vier-Personen-Haushalte mit Strom aus regenerativen Energieträgern versorgt werden.
  3. Wasserkraftnutzung  Seit September 2000 liefert die Wasserkraftanlage (maximale Leistung 103 kW) im Kloster St. Marienthal wieder Strom, mit dem das Kloster und das IBZ versorgt werden. Der Überschuss wird in das regionale Netz eingespeist.
  4. Solarenergienutzung  Sonnenkollektoren auf der Mittelschule, dem deutsch-polnischen Kindergarten, dem Feuerwehrhaus und der Polizeistation sowie auf Privatgebäuden dienen der Warmwasserbereitung und Stromerzeugung.
  5. Pflanzenkläranlage  Der Ortsteil Bergfrieden (mit 65 Einwohnern und dem Sägewerk des Klosters St. Marienthal) wurde mit einem kostengünstigen Klärverfahren, bestehend aus einer Dreikammerabsetzgrube, Schilfbeeten und Schönungsteich versehen.

 Bildung-Tourismus-Kultur

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  1. Ökologischer Waldbau  Für die naturnahe
    Bewirtschaftung des 890 ha großen Klosterforstes wurde eine Konzeption erarbeitet, die derzeit schrittweise umgesetzt wird.
  2. Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal  Jährlich ca. 40 Veranstaltungen in den Bereichen „Ökologische Bildung“ sowie „Natur- und Umwelterziehung“.
  3. Wissens- und Technologietransfer zur Umwelttechnik  nach Osteuropa durch Seminare, Tagungen und Kongresse.
  4. Dauerausstellung „ENERGIE-WERK-STAD(T)T“ in der ehemaligen Mühle und der historischen Sägemühle des Klosters.
  5. Walderlebnispfad   Ein 2 km langer Rundweg im Klosterforst lädt durch seine reizvolle Landschaft mit 19 Stationen zum Entdecken und Verweilen ein. Zur Wegbeschreibung des Walderlebnispfades klicken Sie bitte HIER
  6. Weinlehrpfad  Am östlichsten Weinberg Deutschlands entsteht derzeit ein Lehrpfad mit verschiedenen Informationstafeln, die über die Geschichte, den Weinbau, die Rebsorten und den Weinberg berichten. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.weinberg.ibz-marienthal.de
  7. Umwelt und Lehrgarten  Im Garten der Bibelpflanzen des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal befinden sich über 40 der 100 verschiedenen Pflanzenarten, die in der Bibel vorkommen.
  8. Ökologische und gestalterische Erneuerung  der Kulturlandschaft in der Region Ostritz-St. Marienthal.

In der zweiten Entwicklungsphase (2006 – 2008) geht es vor allem um eine nachhaltige Entwicklung der Stadt Ostritz sowie der Region unter Einbezug der Bevölkerung. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Internetseite der „Energie-ökologischen Modellstadt Ostritz-St. Marienthal“ .

Dieses Projekt wird unterstützt und gefördert:

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Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal
St. Marienthal 10
02899 Ostritz  – St. Marienthal

Zentrale: Tel.: +49 (0) 35 823 / 77 – 0, Fax: +49 (0) 35 823  / 77 237

Steffen Blaschke
Pädagogischer Mitarbeiter
e-Mail: blaschke@ibz-marienthal.de
Tel.:  +49 (0) 35 823 / 77 164
Dr. Mathias Piwko
PONTES-Projektbearbeiter
e-Mail: piwko@ibz-marienthal.de
Tel.: +49 (0) 35 823 / 77 254
Georg Salditt
Pädagogischer Mitarbeiter
e-Mail: salditt@ibz-marienthal.de
Tel.:  +49 (0) 35 823 / 77 232

 

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