Dienst am Menschen auch in Zukunft

Die Sozialwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Sachsen und steht vor großen Herausforderungen. Zum Einen wird durch den soziodemographischen Wandel in der Bevölkerung in den nächsten Jahren eine steigende Nachfrage in wichtigen Bereichen der Sozialwirtschaft zu verzeichnen sein, insbesondere in der Pflege und Beratung. Andere Bereiche der Sozialwirtschaft stehen vor einem tiefgreifenden Aufgabenwandel, der Qualifizierungen der MitarbeiterInnen notwendig macht, z. B. die zunehmende Notwendigkeit der Bildung in der frühkindlichen Lebensphase bzw. im vierten Alter. Zum Anderen führt der soziodemographische Wandel für die Einrichtungen der Sozialwirtschaft zu einem erheblichen Fachkräftemangel, der neue Wege und Instrumente der Personalgewinnung, -bindung und -qualifizierung notwendig macht.

Von diesen Entwicklungen initiierten die Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ) mit den Caritasverbänden der Bistümer Dresden-Meißen und Görlitz sowie dem CSW – Christliches Sozialwerk Gemeinnützige GmbH von 2010 – 2013 das Projekt „Dienst am Menschen auch in Zukunft“, unterstützt vom Programm „rückenwind – Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft“ und gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds.

Mit dem Projekt „Dienst am Menschen auch in Zukunft“ wurden die Einrichtungen und Dienste der Caritasverbände vor dem Hintergrund der genannten Herausforderungen unterstützt. Die Projektpartner entwickelten Konzepte und Instrumente einer am demographischen Wandel orientierten Personalgewinnung und Personalbindung und setzen diese modellhaft um. So wurden u.a. eine modulare Qualifizierungsreihe für Nachwuchsführungskräfte, Konzeptionen zu Lebensarbeitszeitkonten und für Praktika in Pflegeeinrichtungen zur Berufsvorbereitung / Orientierung entwickelt und umgesetzt.

Ein weiterer Inhalt war die Schaffung dauerhafter einrichtungsübergreifender Strukturen zur nachhaltigen Umsetzung der Projektergebnisse nach Ablauf des Projekts, zur Bündelung von Ressourcen und zum Erfahrungsaustausch.

 

Kontakt
Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ)
Dr. Mathias Piwko
Abteilungsleiter Demografie

St. Marienthal 10
02899 Ostritz

Tel.: +49 (0) 35 823 – 77 254
Fax: +49 (0) 35 823 – 77 250
Email: piwko@ibz-marienthal.de

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2014

Erfolgreicher Abschluss der Projektes „Zukunft durch Bildung im Landkreis Görlitz. Mit Energie und ohne Grenzen” im Bundesprogramm LernenvorOrt, Überführung der PONTES-Agentur in die landkreiseigene Servicestelle Bildung/PONTES und damit nachhaltige Sicherung und Weiterführung der Ergebnisse der 12jährigen grenzüberschreitenden PONTES-Netzwerkarbeit durch den Landkreis Görlitz

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2013

Die Schäden des Hochwasser vom August 2010 sind beseitigt. Lediglich im Fußboden des Ostflügels der ehemaligen Brauerei vorhandene Hochwasserschäden können aufgrund der derzeitigen Nutzung als Hofkapelle nicht beseitigt werden. Die vom Förderkreis des IBZ organisierten dreitägigen „St. Marienthaler-Gespräche” hatten im April 2013 eine Rekordbeteiligung von 61 Teilnehmenden.

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