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Boden und Schule

boden
Ist ein Kooperationsprojekt  in Trägerschaft desStaatlichen Naturkundemuseums Görlitz und des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, das von der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt finanziell gefördert wird. In der Umweltbildung wurde dem Boden bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Im Rahmen des Projekts “Boden und Schule” wird das Umweltmedium „Boden“ stärker in Umweltbildungsveranstaltungen integriert.

Im Rahmen einer Kooperation entwickeln Fachinstitutionen der Bodenkunde und Bodenbiologie mit Pädagogen Strategien, wie das Thema „Boden“ im Schulunterricht eine größere Rolle spielen kann. Dazu werden die sächsischen Lehrpläne in einem ersten Schritt auf bodenkundliche Inhalte hin untersucht. Darauf aufbauend werden Lehrerfortbildungen konzipiert und durchgeführt. Um Konzepte auch an der Realität zu messen, werden Projekttage bzw. –wochen mit Jugendlichen durchgeführt. Die Erfahrungen, die dabei und beim Austausch der Experten  gesammelt werden, werden genutzt, um praxisnahe Unterrichtseinheiten für den Schulunterricht zu entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes ist es, bereits bestehende Bemühungen in den Bereichen „Schule und Boden“ bekannt zu machen und miteinander zu vernetzen. Mit dem Projekt „Boden und Schule“ wird über den sorgfältigen Umgang mit Boden, über die Prozesse der Bodenbildung, über Nutzungsformen, Gefahren für den Boden und den Boden an sich informiert, um einen Beitrag zur Erhaltung dieser Lebensgrundlage zu leisten. Das Projekt erreicht Schüler aller Jahrgangsstufen und Schultypen. Um eine effektive Breitenwirkung zu erzielen, werden die entwickelten Unterrichtseinheiten in der Praxis erprobt und dann Lehrern in Fortbildungen und praxisnahen methodischen Handreichungen vermittelt.

Ergebnisse und Ziele

Das Projekt verfolgt  mehrere Ziele:

  • Verankerung des Themas „Boden“ in Lehrplaninhalten aller Schultypen
  • Vermittlung von Kenntnissen in der Bodenkunde im Rahmen der bestehenden Lehrpläne aller Schultypen ,
  • Vermittlung von Kenntnissen über Bodenleben, -wasser und -luft,
  • Zugang zu den Inhalten und Zielen des Bodenschutzgesetzes,
  • Vermittlung von Kenntnissen über Gefahren für einen intakten Boden in Deutschland und weltweit (wie z.B. Erosion, Flächeninanspruchnahme durch Siedlungen und Verkehr, Gentechnik, stoffliche Bodenbelastung aus diffusen Quellen, Bodenverdichtung, Altlasten, Klimaänderung),
  • Anregungen neuer, umweltfreundlicher Handlungsweisen und Lösungen (wie z.B. ökologische Landwirtschaft, innovative Abwasserklärung, Altlastensanierung),
  • Vermittlung von Kenntnissen über das Zusammenwirken in verschiedenen Ökosystemen (z.B. Wald),
  • Thematisierung des Begriffs „Nachhaltigkeit“ und seiner Bedeutung für die menschliche Lebensweise,
  • Entwicklung von Unterrichtseinheiten zum Thema „Boden“ mit  Modellcharakter.
  • Kennenlernen und Erfahren von Verhaltensweisen der einheimischen Flora und Fauna sowie deren Lebensweise unter dem Blickwinkel „Boden“, Aufbau von besonderen Zugängen und Beziehungen, in Verbindung mit einer ganzheitlichen Umwelt- und Naturbildung,
  • Fachlicher Austausch zwischen Experten.

In einem Vorgängerprojekt wurde folgendes Methodenhandbuch entwickelt.

Download : Handbuch Boden-Bildung

Kontakt
Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ)
Georg Salditt
Projektleiter Umwelt- und politische Jugendbildung
St. Marienthal 10
02899 Ostritz

Tel.: +49 (0) 35 823 – 77 232
Fax:  +49 (0) 35 823 – 77 250
Email: Salditt@ibz-marienthal.de/

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