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Welches Bild vom Judentum haben wir: Kippa, Tora, Davidstern als Symbole einer Religionsgemeinschaft? Oder sehen wir vor allem die Gemeinschaft der Überlebenden des Holocaust? Stereotype Bilder bestimmen heute zumeist den nichtjüdischen Blick auf die jüdische Minderheit. Dabei hat diese sich seit 1990 stark gewandelt.

Durch Zuwanderung aus Osteuropa, aber auch aus Israel hat sich die Zahl der in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden etwa verzehnfacht. Darüber hinaus ist Judentum heute deutlich pluraler. Es gibt eine Vielzahl religiöser Selbstverständnisse, neue kulturelle Initiativen und Vereine, neue Forschungsinstitute des Jüdischen, mehrere Rabbinerseminare und schließlich sind in Deutschland mittlerweile internationale jüdische Organisationen aktiv.

Im Vortrag werden die Entwicklungen der letzten 30 Jahre kurz resümiert und ein Überblick über wesentliche Strömungen, Einstellungen und Akteur*innen geboten.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.

Unser Referent Steffen Heidrich ist Historiker und arbeitet seit 2022 für den Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden im Bereich der Antisemitismusprävention. Sein Forschungsschwerpunkt liegt darüber hinaus auf Räumen, Akteur*innen und Praktiken des Jüdischen nach der Shoa in den Regionen Ostsachsen und Unterfranken.

Anmeldung mit Namen und Wohnort bitte unter https://eveeno.com/101966188 bis zum 10.10.2022.

Es handelt sich um eine Online-Veranstaltung. Die Zugangsdaten werden am Tag vor der Veranstaltung versendet.


Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal und der Partnerschaft für Demokratie Stadt Görlitz.

Diese Maßnahme wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes im Rahmen des Förderprogramms „Weltoffenes Sachsen“ sowie durch die Stadt Görlitz.

Hier geht es zum Flyer.

 

 

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