Neugestaltung des ehemaligen Viehhofes des Klosters St. Marienthal

Der Viehhof des Klosters St. Marienthal hatte seinen Namen deshalb, weil er früher von mehreren Ställen umgeben war: Kuhstall, Kälberstall, Rinderstall etc. Bis 1989 waren unter dem Viehhof riesige Güllegruben und oberhalb riesige Misthaufen. Der Hof war vollständig von einer ca. 30 cm dicken Stahlbetonschicht versiegelt.

Heute ist der ehemalige Viehhof umgeben vom Jugendgästehaus St. Clemens, dem Fachwerkhaus (Fernwärme- und Elektrostation), dem Gästehaus St. Hedwig und dem Celsa-Pia-Haus (Speisesaal und Tagungssaal).

Der Hof selber mit seiner riesigen Betonfläche, die zudem starke, gefährliche Unebenheiten aufwies, war bis zum Jahr 2019 ein regelrechter „Schandfleck“ und passte überhaupt nicht in die Umgebung der denkmalgeschützten, aufwendig sanierten Nachbargebäude.

Ziel

Ziel des Projektes war die Neugestaltung des ehemaligen Viehhofs. Die Betondecke, alle ehemaligen Güllegruben sowie sonstige Altlasten sollten beseitigt und die unterirdischen Ent- und Versorgungsanlagen erneuert (Abwasserleitungen etc.) werden. Die Stahlbetonfläche sollte durch eine wassergebundene Decke, Natursteinpflaster und Granitblöcke als Sitzbänke ersetzt werden.

Ergebnis

Die genannten Ziele wurden im Herbst 2019 alle erreicht. Entstanden ist ein Innenhof in Form einer Art von „Amphitheater“, das durch die Gäste des Klosters und des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal genutzt werden kann.

Dieses Amphitheater kann künftig für lokale, regionale und überregionale Theater- und Musik- und Filmveranstaltungen genutzt werden.

Die Neugestaltung des Hofes erfolgte barrierefrei, ohne Stufen jeglicher Art.

Im Innenhof, der bislang völlig unbegrünt war, wurden zwei große Bäume gepflanzt und Staudenbeete angelegt.

Das Projekt wurde finanziell gefördert im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014-2020 (EPLR)